Schaltproblem bei der R1250RT

Technische Fragen rund ums Motorrad
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Ralle

Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Ralle »

Hallo RT Freunde,
ich war nach meiner Vorstellung erst mal sehr ruhig und habe viel im Portal gelesen. Es gibt ja wirklich kaum ein Thema was nicht schon behandelt wurde und vieles ist wirklich interessant und hilfreich.
Meine RT ist noch neu und ich habe mich vom ersten KM an, über den sehr späten Kupplungsschleifpunkt gewundert (beim loslassen des Hebels auf den letzten 2 mm) Lt. BMW kann man das nicht ändern

Bei der Schaltung hat sich jetzt folgendes herasusgestellt
* Bei kaltem Motor ist das Schalten mit Kupplung oder Assistenten Butterweich
* Bei Betriebstemperatur lässt sich der erste Gang nur mit dem altbekannten lauten Klack einlegen
* Der zweite Gang lässt sich im warmen Zustand mit der Kupplung nur unter 2000 1/min geräuscharm einlegen, bei z.B. 4000 1/min wird es richtig laut im Getriebe.
* Mit dem Assistenten springt die Maschine beim zweiten Gang regelrecht nach vorne. Alle anderen Gänge sind tadellos.

Ein Anruf bei meinem Freundlichen ergab " Mach erst mal die 1.000 KM voll und dann schauen wir mal. Aktuell haben wir Corona bedingt keine Kapazität.

Meine RT hat gerade mal 800 KM gelaufen und in 3 Wochen habe ich einen Inspektionstermin. Habe schon überlegt den Notdienst mal zu kontaktieren um hier an eine zweite Meinung zu kommen

Grüsse aud Essen
Ralle
:R1200RT_-_granitgrau:

Mohrle001

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Mohrle001 »

Hallo Ralf,

das musst Du auf alle Fälle reklamieren, und ja nicht vertrösten lassen mit solchen Worten wie: fahr erstmal das wird schon.
Meine RT hat sich ab dem 1. Kilometer sehr weich schalten lassen. Auch ist der Druckpunkt meiner Kupplung keinesfalls erst auf den letzten 2 mm.
Das einlegen des 1. Ganges empfinde ich als relativ normal, soll heißen macht schon einen leisen Glong aber wirklich nicht extrem laut.
Und das schalten selbst über den Nullpunkt vom 1. in den 2. Gang funktioniert bei mir mit Kupplung und aber auch mit Schaltassistent problem und geräuschlos.
OK manchmal hüpft sie beim schalten, aber das liegt ausnahmslos an mir wenn ich z.B. im falschen Drehzahlbereich bin oder auch unkonzentriert schalte.
Gruß aus Oberschwaben
Joachim & Marieluise




8. Bodensee-Stammtisch 2021 am 08.Mai 2021 (Samstag vor Muttertag)

9. Bodensee-Stammtisch 2022 am 07.Mai 2022 (Samstag vor Muttertag)


Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme.

Tourenfahrer
Chefnavigator

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Tourenfahrer »

Serien Streuung, stand der Technik, alles Quatsch, aber so argumentiert der Händler gerne.
Fahr zum anderen.
Deine kupplung ist Mist und wird gegebenenfalls ersetzt.
Das das allerdings eine neue RT hat wundert mich ein wenig.
Ich hatte diese Probleme bei Baujahr 2014 und roebs ebenso. Wir haben in der Werkstatt genau das zu hören bekommen, eine andere hat die Kupplung getauscht und alles war gut.
Ab 2017 ist das ganze so modifiziert, das es im Grunde Geschichte ist, und bei den 1250 kann man auch von Getriebe sprechen, welches den Namen verdient hat.
lHzG
Udo
--------------------------------------------
Stau ist nur hinten blöd - vorne gehts

Ralle

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Ralle »

Danke erst mal fürs feedback. Ich berichte in Kürze mal wie es weiter gegangen ist
:R1200RT_-_granitgrau:

Schwobmarco

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Schwobmarco »

Naja, daß das bei einer 1250er alles flutscht kann ich so nicht bestätigen.

Bei mir funktioniert im kalten Zustand auch alles wunderbar. Manuelles Schalten mit Handkuppeln, ebenso wie mit Schaltassi.
Im warmgefahrenen Zustand jedoch funktioniert nur noch das Runterschalten super. Das Hochschalten mit Schaltassi wird oft von einem deutlichen "Schlag" begleitet.
Das Einlegen des Ersten Gangs ist auch nicht besser als an meiner 1150er GS aus Bj. 2000.

Ich will nicht sagen, daß es schlecht ist, aber perfekt ist anders!

Gruß

Marco
Gruß aus dem Stauferland

Marco


Dieser Text wurde zu 100 % aus recycelten Wörtern, Buchstaben und Satzzeichen erstellt. Er ist somit voll digital abbaubar !

Lancelot

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Lancelot »

Schwobmarco hat geschrieben: ↑
01.07.2020, 12:11
Bei mir funktioniert im kalten Zustand auch alles wunderbar. Manuelles Schalten mit Handkuppeln, ebenso wie mit Schaltassi.
Im warmgefahrenen Zustand jedoch funktioniert nur noch das Runterschalten super. Das Hochschalten mit Schaltassi wird oft von einem deutlichen "Schlag" begleitet.
So fühlt es sich bei meiner 2018er auch an.
Mitunter flutschen die Gänge beim hochschalten mit dem Assi gar nicht mehr rein, muss deutlich nachgeholfen werden...
Grüße aus Rheinhessen

Jens

Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!
Oscar Wilde

Klaus RT
Moderator

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Klaus RT »

Schwobmarco hat geschrieben: ↑
01.07.2020, 12:11
Naja, daß das bei einer 1250er alles flutscht kann ich so nicht bestätigen.

Bei mir funktioniert im kalten Zustand auch alles wunderbar. Manuelles Schalten mit Handkuppeln, ebenso wie mit Schaltassi.
Im warmgefahrenen Zustand jedoch funktioniert nur noch das Runterschalten super. Das Hochschalten mit Schaltassi wird oft von einem deutlichen "Schlag" begleitet.
Das Einlegen des Ersten Gangs ist auch nicht besser als an meiner 1150er GS aus Bj. 2000.

Ich will nicht sagen, daß es schlecht ist, aber perfekt ist anders!

Gruß

Marco
Warum gehst nicht zum Händler wenn das nicht perfekt funktioniert?
Der lieblings Kunde beschwert sich nicht und ist mit jedem Mist zufrieden.
Das Moped hat doch mehr als 20000,-€ gekostet, bist Du nicht zufrieden, hat der Händler ein Problemchen.
Löst Er das Problemchen nicht, erhöht man solange den Druck, bis der Händerler den roten Teppich für Dich ausrollt.
Ihr müsst die Jungs mal erziehen.
Zuletzt geändert von Klaus RT am 01.07.2020, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
Leben und leben lassen

LG Klaus

R1100RT BJ 04/2000

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Achim

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Achim »

Klaus RT hat geschrieben: ↑
01.07.2020, 12:33
… Das Moped hat doch mehr als 20000,-€ gekostet, bist Du nicht zufrieden, hat der Händler ein Problemchen. Löst Er das Problemchen nicht, erhöht man solange den Druck, bis der Händerler den roten Teppich für Dich ausrollt.
Ihr müsst die Jungs mal erziehen.
Klaus, das ist gar nicht so einfach, vermutlich, weil die Mentalitäten so unterschiedlich sind.

2 Beispiele seitdem ich hier im Forum bin:
1. Ich bemeckere Soziusfußrastengummis, die sich beim Aufsitzen der Sozia auf dem Fußrastenarm drehen können. Ich bekomme hier zu hören: Muss ja wohl ein Einzelfall sein. Dann stellt sich raus: Ist es nicht und ich bekomme Tipps, wie man den Gummi verkleben kann, wie man Spannbänder anbringen kann usw. Ich wende mich an das KBA und bekomme hier zu lesen: "Ist das nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen?" Nein, ist es nicht! Jeder meiner 25.000 Scheine (Listenpreis) war mängelfrei und ich möchte ein mängelfreies Motorrad.
2. Mich ärgert die scharfe Kante am Soziusfußrastenhalter, die auch bei Betriebsanleitungs-gerechter Handhabung Zurrgurte beschädigen kann. Ergebnis in diesem Forum: Kollege Dorel erhält einen neuen Schub an Bestellungen für seine Steckachsenbefestigungen.

Von BMW-Motorrad bekomme ich zu hören: Es müsse sich jeweils um einen Einzelfall handeln. Die BMW-"Feldbeobachtung" bestätigt meine Beanstandung nicht. Man wird meine Beanstandung der Produktentwicklung jedoch vortragen. Ja tolle Wurst: Mir ist es völlig egal, ob es sich um einen Einzelfall handelt. Ich verlange, dass der Mangel an meinem Motorrad abgestellt wird... Doch daran denkt der BMW-Kundenservice nicht im Traum.

So sieht es aus meiner Sicht aus.
--------------------------------------------- Der Pensionär fährt viel und er fährt weit - warum auch nicht? Er hat die Zeit!

-------------------------------------------------------------------BMW ! R 1250 RT - What else?

---------------------------------------------------------------------------------Bild
-------------------------------------------------------------------------------MurmelRacingTeamDolomiti
---------------------------------------------------------------------https://www.stoc-nordundfreunde.website/

Klaus RT
Moderator

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Klaus RT »

Achim hat geschrieben: ↑
01.07.2020, 13:03
Klaus, das ist gar nicht so einfach, vermutlich, weil die Mentalitäten so unterschiedlich sind.

2 Beispiele seitdem ich hier im Forum bin:
1. Ich bemeckere Soziusfußrastengummis, die sich beim Aufsitzen der Sozia auf dem Fußrastenarm drehen können. Ich bekomme hier zu hören: Muss ja wohl ein Einzelfall sein. Dann stellt sich raus: Ist es nicht und ich bekomme Tipps, wie man den Gummi verkleben kann, wie man Spannbänder anbringen kann usw. Ich wende mich an das KBA und bekomme hier zu lesen: "Ist das nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen?" Nein, ist es nicht! Jeder meiner 25.000 Scheine (Listenpreis) war mängelfrei und ich möchte ein mängelfreies Motorrad.
2. Mich ärgert die scharfe Kante am Soziusfußrastenhalter, die auch bei Betriebsanleitungs-gerechter Handhabung Zurrgurte beschädigen kann. Ergebnis in diesem Forum: Kollege Dorel erhält einen neuen Schub an Bestellungen für seine Steckachsenbefestigungen.

Von BMW-Motorrad bekomme ich zu hören: Es müsse sich jeweils um einen Einzelfall handeln. Die BMW-"Feldbeobachtung" bestätigt meine Beanstandung nicht. Man wird meine Beanstandung der Produktentwicklung jedoch vortragen. Ja tolle Wurst: Mir ist es völlig egal, ob es sich um einen Einzelfall handelt. Ich verlange, dass der Mangel an meinem Motorrad abgestellt wird... Doch daran denkt der BMW-Kundenservice nicht im Traum.

So sieht es aus meiner Sicht aus.
Da stimme ich größten Teils mit überein. Man muss Feedback geben und ggf. auch nachbohren, wenn es sein muss auch unangenehm werden.

Nur die Steckachse von Dorel, ist einfach klasse. Es gibt wahrscheinlich nicht viel was besseres ist um das Moped auf den Hänger zu verspannen.
Er hatte jetzt wieder Zeit, eine kleine Serie auf zulegen, da haben die Viele drauf gewartet.

Das ist wie mit Tommys HSS und Lenkergewicht usw. zu Anfang hatte er viel zutun um genügend davon für die verschiedenen Model anzufertigen.
Leben und leben lassen

LG Klaus

R1100RT BJ 04/2000

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Achim

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Achim »

Keine Frage: Die "Dorel-Lösung" ist gut! Und diese EIL-Zurrsysteme sind ja sehr ähnlich und auch ok. Und würde mir BMW das in die Hand drücken, um dem Mangel abzuhelfen, würde ich sagen: "Ok, gute Lösung - einverstanden!" Das macht BMW aber nicht.

Und, damit kein Missverständnis auftritt: Ich mag meine Mrs. Wilma, bin gerne mit ihr unterwegs. Mit ihr gibt es - um zum Thema des Threads zurück zu kommen - bisher auch keine Schalt- oder/und Kupplungsärgernisse, sodass ich annehme, dass am Motorrad des Thread-Erstellers tatsächlich ein Mangel vorliegt. Was ich nicht mag: Den BMW-Motorrad-Kundendienst. Ich bin auch ein bisschen gespannt, wie man dort Ralle´s Beanstandung behandeln wird. Software-Update und dann mal probieren - und was dann noch übrig bleibt ist "normal im Rahmen der Serienstreuung"? Schau´n wir mal...
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Ralph

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Ralph »

@Ralle:
Mängel müssen einfach aktenkundig gemacht werden, der gewerbliche Verkäufer hat das Recht und die Pflicht zur Nachbesserung, und zwar üblicherweise zwei Versuche (BGB §440), danach ist die Nachbesserung fehlgeschlagen und der Kunde kann einen anderen Weg einschlagen, z.B. Wandlung.

Da es sich hier ja um ein neues Motorrad handelt sind auch sämtliche Argumente mit Garantiebestimmungen usw. wertlos, wir reden nämlich von der gesetzlichen Gewährleistung.

Da würde ich mich jetzt doch an die Vorgabe des freundlichen Dealers halten und die Inspektion machen lassen. Beim Anliefern zur Inspektion eine sachliche Auflistung der Beanstandungen übergeben und vom Dealer dieses Schreiben auf einer Kopie bestätigen lassen. Das ist dann nämlich schon der erste Nachbesserungsversuch :wink:

Und dann "schau mer mal"

Dieses "Einzelfall-Gesülze" habe ich schon bei meiner damals neuen R90S anhören müssen - wird mit der Zeit schon langweilig, aber der Händler steht damals wie heute eben zwischen Kunde und Hersteller, und mit keinem der beiden möchte er es sich verderben. :angle:

Zum Thema Kupplung "auf den letzten 2 mm" - ist ein persönlicher Geschmack wie da die Finger sich wohl fühlen, ich mag es auch nicht, wenn bei fast lang gemachten Fingern die Kupplung greift.
Das Gefühl kann man etwas verbessern mit wertigen Hebeln (so was kann sich BMW natürlich nicht leisten bei einem 25K€ Mopped :cry: ).

Ich habe die von Motea montiert https://www.motea.com/de/catalogsearch/ ... ?cat=95&q= (Bei Bedarf Newsletter anmelden, da gibt es regelmäßig Rabattaktionen).

Mit denen kann man schon besser einstellen, kommt aber irgendwann da an, wo der Mikroschalter für den Anlasser nicht mehr auslöst - mit dem habe ich dann etwas getrickst, jetzt passt die Kupplung auch zu meiner Hand :hiding:
Grüße und Grip auf allen Rädern wünscht

Ralph

Egal wieviel Räder das Ding hat, Hauptsache es macht Spaß!

Schwobmarco

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Schwobmarco »

Hallo Klaus, Achim,

da habt ihr schon Recht! Wenn was nicht in Ordnung ist wird reklamiert, meine "Scheine" waren ja auch in Ordnung. :D
Ich werde dieses Phänomen im Rahmen der 10.000 km Inspektion ansprechen.
Da ich die 1250er privat gekauft habe ist die Werkstatt nicht identisch mit der Verkaufsstelle. Ich wollte hier, als Neukunde, nicht gleich mit einer Reklamation auftauchen. Ich denke im Rahmen einer Inspektion lässt sich über so Unzufriedenheiten leichter diskutieren.
Zumal für die Inspektion muß die Maschine eh warmgefahren werden, dann ist das Phänomen leichter identifizierbar.

Gruß

Marco
Gruß aus dem Stauferland

Marco


Dieser Text wurde zu 100 % aus recycelten Wörtern, Buchstaben und Satzzeichen erstellt. Er ist somit voll digital abbaubar !

Klaus RT
Moderator

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Klaus RT »

@ Macro, :up: :up: :up:
Leben und leben lassen

LG Klaus

R1100RT BJ 04/2000

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Mohrle001

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Mohrle001 »

Ich kann trotz allem nur nochmal erwähnen, das meine Maschine egal ob kalt oder warm einwandfrei nach oben und auch nach unten schaltet
ohne jegliche Probleme, und ich hab immerhin jetzt 21.000 km (Baujahr 04/19) runter.

Aber vielleicht fahrt Ihr ja zu wenig und das Ding rostet bei Euch ein :mrgreen: :lol:
Gruß aus Oberschwaben
Joachim & Marieluise




8. Bodensee-Stammtisch 2021 am 08.Mai 2021 (Samstag vor Muttertag)

9. Bodensee-Stammtisch 2022 am 07.Mai 2022 (Samstag vor Muttertag)


Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme.

Arnitus

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Arnitus »

Hallo Marco,

ich sehe es genauso, daß ist nicht in Ordnung, wenn der Schaltassistent so miserabel schaltet.
Ich fahre seit November 2018 die 1250er mit zur Zeit 26000 km auf dem Tacho. Die von Dir beschriebenen Probleme habe ich nicht. Es wird sauber rauf und runter geschaltet, auch etwas zügige Fahrweise mit schnellen hochschalten funktioniert tadellos.
Also da ist etwas nicht ganz so wie es sein sollte. Deshalb reklamiere das bei deinem Freundlichen.
Berichte mal, was festgestellt wird und was gemacht wurde, um die Mängel zu beseitigen.
Beste Grüße
Arnold
"Ich bin kein KLUGSCHEISSER, ich weiß es wirklich BESSER"

RT-Runner

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von RT-Runner »

Selbst bei meiner 2018erLC funktioniert alles tadellos.
Vorausgesetzt, der Bediener macht alles so, wie der Assistent das braucht. Wehe nicht, dann wird’s so, wie du deinen Assi beschreibst: es bockt und rüttelt und man hat Angst um Kupplung, Getriebe und Motor.
Gruß aus Hildesheim
Arnd


2010-2018 R1200RT ..... Bj. 2009
2018 - .... R1200RT LC .. Bj. 2018

eluisepellmoe

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von eluisepellmoe »

Ich hatte ja bereits bei der ersten LC Bj. 2015 den Schaltassi dabei und hatte zum Teil harte Schläge beim Schalten, sowohl beim Hoch- als auch beim Runterschalten. Bei der 1250-er ist das zum Glück Geschichte. Manchmal macht sie einen Satz nach vorne, wenn ich beim Hochschalten versehentlich die Gashand falsch einsetze. Wenn ich aber stark beschleunige ist das Hochschalten eine wahre Freude :lol: Also Marco, was Du da beschreibst, kann nicht in Ordnung sein und sollte schnellstens reklamiert werden...ich würde nicht bis zur nächsten Inspektion warten, schon wegen möglicher Folgeschäden :x:
Beste Grüße aus Nordhessen
Volker

Man muß keine Kuh kaufen, wenn man ein Glas Milch trinken will, wenn man RT fahren will schon!!!

dlohnier

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von dlohnier »

Mohrle001 hat geschrieben: ↑
01.07.2020, 16:06
Ich kann trotz allem nur nochmal erwähnen, das meine Maschine egal ob kalt oder warm einwandfrei nach oben und auch nach unten schaltet
ohne jegliche Probleme, und ich hab immerhin jetzt 21.000 km (Baujahr 04/19) runter.

Aber vielleicht fahrt Ihr ja zu wenig und das Ding rostet bei Euch ein :mrgreen: :lol:
Kann ich so bei meiner 1250er nicht bestätigen. Auch nach 24500km noch kein perfektes Getriebe. Der erste klonkt oft, manchmal muss ich in höheren Gängen per Kupplung nachhelfen. Der Leerlauf will auch manchmal nicht so recht einrasten.
Perfekt wird das Getriebe auch nie werden, es hat ein unlösbares konstruktives Problem: Die Eingngswelle vom Motor dreht 1:1 mit Motordrehzahl. Das ist zu schnell. So hats mir mein Händler bei der LC erklärt.
In anderen Worten „Stand der Technik“.

Trotzdem mach die LC und erst recht die 1250er eine Menge Fahrspass :up:

Ralle, Du kannst ja mal meine als Vergleich probefahren und ich Deine :hallo:
Gruß, Reinhold

hardholgi

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von hardholgi »

Klaus RT hat geschrieben: ↑
01.07.2020, 12:33
Ihr müsst die Jungs mal erziehen.
Nicht immer sind BMW oder „die Jungs“ schuld. Klar gibt es auch heute noch Qualitätsschwankungen von Getriebe zu Getriebe, nicht mehr so stark wie zu Getrag-Zeiten, aber Toleranzen gibt es immer.

Auch vermeintlich laute oder hakelige Getriebe kann man gut schalten, freilich muss man das Hochschalten ein wenig üben. Schnell schalten und während die Kupplung gezogen ist, nicht das Gas ganz schließen, sondern die Drehzahl hoch halten auf dem Niveau des nächsthöheren Gangs.

Grüße,
Holger
RT - since 1987

Achim

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Achim »

Oooch Holger, bitte fühle Dich jetzt nicht "angemacht": Auffassungen wie die Deine führen eben nicht dazu, dass bei BMW Unzulänglichkeiten angegangen werden. Es entsteht eben kein "Meckerdruck". Und nein: Es entstehen bei ordentlicher Konstruktion und Ausführung keineswegs "immer Toleranzen", die der Fahrer durch Tricksereien ausgleichen muss.
Ich vermute, dass niemand unter uns derartige Toleranzen bei seinem Mercedes, VW, Seat, BMW, Honda oder was auch immer akzeptieren würde. Und zumindest bei Honda-Motorrad-Getrieben kommt so etwas nicht vor. Da "muss man das Hochschalten" nicht üben - es funktioniert einfach.

Aber eigentlich möchte ich gar nicht unsere Motorräder an sich kritisieren. Die sind schon gut. Nur, wenn BMW Fehler im Einzelfall schön labert oder einfach abstreitet, egal ob Händler (aus meiner Erfahrung eher selten) oder BMW-Werks-Kundendienst (aus meiner Erfahrung überwiegend), dann schwillt mir der Kamm ob der Unverschämtheiten.
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Klaus RT
Moderator

Re: Schaltproblem bei der R1250RT

Beitrag von Klaus RT »

@Holger sowie Du schreibst schaltet ich meine 11er ohne Kupplung. Das nutzte ich aber nur wenn der Kupplungzug gerissen sein sollte und um das zu üben.
Das ist nicht die Methode, um nicht funktionierende Getriebe und Kupplungssystem bedienen zu können, sondern Duckmäuserei vor einem Namen.
Zuletzt geändert von Klaus RT am 01.07.2020, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
Leben und leben lassen

LG Klaus

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